Abenteuergeschichten voller Gefahren

Jack und Lena sind 11 Jahre alt. Sie sind Waisen, da ihre Eltern bei einem großen Erdbeben gestorben sind. Sie leben deshalb unter einer Brücke und müssen jeden Tag auf der Straße Sachen aufsammeln, die ihnen nützlich sind. Weil heute schönes Wetter ist, beschließen sie, einen Spaziergang in den Wald zu machen. Sie haben zwar ein bisschen Angst, aber sie gehen trotzdem.
Im Wald ist es ganz schön und friedlich. Sie sehen wunderschöne bunte Blumen. So viele schöne Blumen haben sie noch nie gesehen. Die Vögel zwitschern, die Bäume sind grün, es gibt Kirschen, Erdbeeren, Äpfel und vieles mehr.
Doch je weiter sie gehen desto trockener wird der Rasen, die Vögel verschwinden langsam. Plötzlich sind nur noch Raben da, die krächzen. Die Bäume haben keine Blätter mehr, überall ist Nebel. Es sind nur noch unheimliche Blumen und vergammelte Äpfel da.

schloss1Auf einmal stehen sie vor einem finsteren Schloss. Das Schloss ist heruntergekommen und voller Moos. Überall sind Spinnennetze und Fledermäuse. Dampf steigt aus den zerbrochenen Fenstern. Jack flüstert: „Wir gehen lieber nach Hause, stimmt´s?“ „Ja“, stottert ängstlich Lena. Aber auf einmal hören sie einen leisen Schrei: „Hilfe!“ „Hast du das gehört?“, fragt Jack Lena. Keine Antwort. „Lena?“, ruft Jack. Immer noch keine Antwort. Er dreht sich rasch um. Keine Lena. „Lena! Lena! Lena!”, brüllt Jack. Aber nur das Echo antwortete ihm.

(An dieser Stelle darfst du entscheiden, wie die Geschichte weitergehen soll.)

Soll er Lena alleine suchen gehen?

Oder soll Jack lieber Hilfe holen?